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Internationale Lehre

Das International Office berät Sie bei Projekten zur Internationalisierung in der Lehre, insbesondere bei Fragen zur Konzeption von Joint Programs.

 

►Joint Programs –Schlüsselprogramme für Internationalisierung in Lehre und Forschung

Joint Programs - Begriffe und allgemeine Merkmale

Von der Idee zur Umsetzung: Leitlinien für die Einrichtung von Joint Programs

►Weiterführende Informationen und Downloads

 

Joint Programs – Schlüsselprogramme für Internationalisierung in Lehre und Forschung

Summer School in Übersee, Studiensemester im europäischen Ausland, Ringvorlesung mit Gastwissenschaftlern aus aller Welt: Die Internationalisierung der Lehre ist heute so facettenreich wie nie zuvor – und kein Studienfach kommt noch ohne internationale Vernetzung aus.


Joint Programs sind unter all den Maßnahmen, die zu mehr Internationalisierung in der Lehre beitragen, diejenigen mit dem größten Organisationsbedarf – aber auch mit dem größten Wirkungspotenzial: Mit dem komplementären Nutzen von wissenschaftlicher Expertise an den Partnerhochschulen steigen Qualität und Innovation der Lehre, werden Hochschulen für internationale Studierende und Dozenten attraktiver, eine intensivere Zusammenarbeit sowie weitere gemeinsame Forschungsvorhaben gestärkt – und Partnerschaften nachhaltig weiterentwickelt.

So gelten Joint Programs nicht umsonst als Schlüsselprogramme für Internationalisierung in Lehre und Forschung, vor allem auch im wachsenden oberrheinischen Wissenschaftsraum Eucor – The European Campus. Sie sind fester Bestandteil der Internationalisierungsstrategie 2015-2020 der Universität Freiburg.


Das Rektorat begrüßt und unterstützt Ihre Ideen zur Einrichtung von forschungsorientierten Studiengängen in allen wissenschaftlichen Disziplinen im Rahmen der Joint Programs daher ausdrücklich.

 

Joint Programs - Begriffe und allgemeine Merkmale

Die Begriffe „Joint Program“, „Joint Degree Program“ und „Double Degree Program“ werden oft unterschiedlich verwendet. An der Universität Freiburg werden die Begriffe wie folgt verwendet:

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Nach Auffassung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) können Studiengänge, die alle oder zumindest mehrere der folgenden Merkmale aufweisen, zu einem Double Degree bzw. zu einem Joint Degree führen:
 

  • Die Studiengänge werden gemeinsam von den beteiligten Hochschulen entwickelt und/oder anerkannt.
  • Studierende aus der einen Hochschule studieren Teile des Studienprogramms an der anderen Hochschule.
  • Die Dauer der Studienaufenthalte an den beiden Einrichtungen ist von vergleichbarer Länge.
  • Studienabschnitte und Examina, die an der einen Hochschule erbracht wurden, werden automatisch und vollständig von der anderen Hochschule anerkannt.
  • Hochschullehrer /Hochschullehreinnen der einen Hochschule unterrichten auch an der anderen Hochschule, arbeiten das Curriculum gemeinsam aus und bilden gemeinsame Kommissionen für Zulassung und Prüfungen .


Studiengänge, die als Joint Programs ohne gemeinsamen Abschluss angelegt sind, können zu Joint oder Double Degree Programs ausgebaut werden. Auch kann ein bereits bestehender Studiengang zu einem Joint Program ausgebaut werden.


Von der Idee zur Umsetzung: Leitlinien für die Einrichtung von Joint Programs

 

Organisatorische Hürden bei der Einrichtung neuer Joint Programs können hoch sein. Partner sollten sich zu Beginn bewusst machen, dass neben Studieninhalten weiterer Abstimmungsbedarf besteht, um beispielsweise Semesterzeiten und Benotung, aber auch insbesondere bei Joint/Double Degree Programs Zulassungsvoraussetzungen, Bewerbungsverfahren oder Akkreditierung zu regeln.

Um diese Hürden zu überwinden, helfen erfahrungsgemäß:

  • gute, möglichst langjährige Erfahrungen mit dem Fachbereich der Partnerhochschule (u.U. in der Forschungszusammenarbeit)
  • gegenseitiges Vertrauen, offene Kommunikationskultur, Lösungsorientierung und Kompromissfähigkeit
  • die Bereitschaft, Neues zuzulassen und außerhalb bisheriger (Studien-)Strukturen zu denken, sowiedas beiderseitige Engagement der Partner für die gemeinsame Idee

 

Essenziell für eine gelungene Kooperation ist auch die frühzeitige Einbindung der zentralen, fächerübergreifenden Kompetenzzentren an der Universität Freiburg. Von der Idee bis zum Start eines Joint Programs, insbesondere mit Joint/ Double Degree, ist mit bis zu 2 Jahren zu rechnen.


Kommen Sie deshalb bereits zu Anfang der Konzeptionsphase auf Ihre Ansprechpartner zu!

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Letztlich gilt: Für ein Joint Program gibt es keine Blaupause. Jedes Studienfach, jede Partneruniversität und jedes Partnerland bringt unterschiedliche Voraussetzungen mit sich. Diese Herausforderungen mit Ihrem Konzept in Einklang zu bringen – dabei unterstützen wir Sie gerne.

Bei organisatorisch-rechtlichen Fragen berät Sie die Abteilung für Rechtsangelegenheiten in Studium und Lehre JSL.

 
Ihre Ansprechpartnerin
 
Anne Le Guilcher
anne.leguilcher@zv.uni-freiburg.de
0761-203 67937
 

 

Die Auswahl von internationalen Partneruniversitäten und Fragen zur Anschubfinanzierung eines Programms begleitet das Strategieteam im International Office.
 

 
Ihre Ansprechpartnerin
 
Kathrin Jehle
kathrin.jehle@io.uni-freiburg.de
0761-203 4330
 


Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Vorschläge – treten Sie gerne mit uns in Kontakt!

Weiterführende Informationen / Download
 

 

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